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Dr. Hans Engel
Dr. Jens Zowierucha
Dr. Markus C. Heine
Dr. Thomas Böhme
Fachärzte für Orthopädie
Spezielle orthopädische Chirurgie
   

Stationäre Operationen

Ist eine ambulante Operation nicht möglich können wir den Eingriff im Krankenhaus durchführen. So kann die beste medizinische Betreuung vor, während und nach der Operation gewährleistet werden. Täglich führen wir die Visiten durch. 24 Stunden stehen Schwestern, Pfleger und Ärzte zu Ihrer Verfügung.

Wir sind auf folgende stationäre Operationen spezialisiert:

  • Kniegelenkseingriffe mit Knorpelzelltransplantationen, Durchführung von Umstellungsoperationen als so genannte „Bioprothesen“, Implantation individueller Schlittenprothesen, Oberflächenersatzprothesen, gekoppelte Implantate sowie Wechsel von Prothesen
  • Hüftoperationen bei Arthrose mit Implantation von Hüftkappenprothesen nach McMinn, Kurzschaftprothesen, Totalendoprothesen mit und ohne Kunstoffkleber (s.g. „Knochenzement“)
  • Schulteroperationen zur arthroskopischen Wiederbefestigung von Sehnen- und Gelenklippenabrissen, Implantation von Oberflächenersatz- und inversen Prothesen
  • Wirbelsäulenoperationen mit Wirbelkörperstabilisationsoperationen (Vertebroplastien) bei osteoporotischen Knocheneinbrüchen

Kniegelenkoperationen:

Knorpelzelltransplantationen

Kniegelenkoperationen - individuelle Scheibenprothese

 
iFit Technologie
individuelle Scheibenprothese
 

Kniegelenkoperationen - Schlittenprothesen

 
Arthrose mediales Kompartiment
Arthrose mediales Kompartiment
 
iUni Implantat
iUni Implantat
 

Hüftoperationen - Oberflächenersatz

 
Kappe 1
Kappe 1
 
iKappe 2
Kappe 2
 

Hüftoperationen - Kurzschaftprothesen

 
mono und modular
Mono und modular
 
Metha Verankerungsprinzip
Metha Verankerungsprinzip
Tiefe Knorpelschäden können bei jüngeren Patienten mit gutem Knochenbett durch eigenen Knorpel ersetzt werden. Im ersten Schritt wird arthroskopisch etwas eigener Knorpel entnommen und zur Vermehrung in ein spezielles Labor geschickt. Die Weiterentwicklungen der Biotechnologie erlauben die Herstellung dreidimensionaler Knorpelzellträger. Dieser Schwamm wird in einer zweiten Operation auf dem Knorpeldefekt befestigt. Es schließt sich eine mehrmonatige Nachbehandlung an. In dieser Zeit festigen sich die Knorpelzellen und passen sich der Belastung an. Dieses Verfahren kommt seit mehr als 10 Jahren zum Einsatz. Leider werden die Kosten nur teilweise von den Krankenkassen erstattet.

„Bioprothesen“, Umstellungsoperationen, iForma

O- oder X-Beinfehlstellungen führen oft zu vorzeitigem Knorpelverschleiß. Durch die Korrektur der Belastungsachse kann die Implantation von Endoprothesen meist hinausgezögert werden. Auf Grund der Heilungsdauer von mehreren Wochen und des zweiten Eingriffes zur Entfernung der Metallimplantate sind diese Operationen besonders für jüngere Patienten gewinnbringend. Kommt eine längere Entlastung nicht in Frage, besteht die Möglichkeit eine individuell gefertigte Metallscheibe (iForma) zwischen die abgenutzten Gelenkflächen zu legen.

Schlittenprothesen individuell und konventionell

Ist die Knorpelabnutzung weiter fortgeschritten, führt nur die „Überkronung“ der defekten Gelenkflächen zur schnellen Schmerzfreiheit. Diese Schlittenprothesen kommen seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz. Als erster Operateur in Europa implantiert Dr. T. Böhme seit 2006 individuell gefertigte Schlittenprothesen am Kniegelenk. In enger Zusammenarbeit mit dem Brigham and Women`s Hospital Boston a Teaching Affiliate of Harvard Medical School wird aus den CT Bildern ein individuelles Implantat gefertigt. Vorteile sind neben der exakten Passform der Erhalt des eigenen Knochens und Schonung der Bänder.

Oberflächenersatzprothesen

Sind gleichzeitig innerer und äußerer Gelenkanteil von der Arthrose betroffen, sind Oberflächenprothesen am besten geeignet, Schmerzen zu beseitigen und Mobilität wieder herzustellen. Dabei stehen auch Implantate für Allergiker aus Titan und teilweise ohne Kunststoffkleber zur Verfügung.

Scharnierprothesen, gekoppelte Totalendoprothesen

Bei fortgeschrittener Arthrose treten oft Beinverformungen mit begleitenden Seitenbandschäden auf. Dann können die Bandfunktionen von speziellen Prothesen übernommen werden.

Wechseloperationen

Durch die Verwendung modularer Implantate können gelockerte Prothesenanteile Gewebe schonend mit guter Funktion ausgetauscht werden.

Hüftoperationen:

Oberflächenersatz, Hüftkappenprothesen nach McMinn

Neue Techniken der Implantatverankerung machen es bei Patienten mit guter Knochenqualität und erhaltener Form des Hüftkopfes möglich, nur die defekte Oberfläche zu ersetzen. Der große Vorteil besteht im Erhalt des knöchernen Schenkelhalses und der patienteneigenen Gelenkgeometrie.

Kurzschaftprothesen

Ist der Hüftkopf zu stark geschädigt oder verformt, ist bei sonst festem Knochen eine Kurzschaftprothese möglich. Auch mit diesem Verfahren kann Knochen schonend operiert werden. Zusätzlich können vor bestehende Beinlängen- und Bewegungsdifferenzen ausgeglichen werden.

Totalendoprothesen mit und ohne Kunststoffkleber (Knochenzement)

Bei Knochenschwund (Osteoporose) oder Schenkelhalsverletzungen kommt eine „normale“ Totalendoprothese mit oder ohne Knochenzement zum Einsatz. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht in der langjährigen Haltbarkeit und Erfahrung.

Schulteroperationen:

Sehnennaht, Rotatorenmanschettenrefixation

Abgerissene Sehnen der Schulterdrehmuskulatur können mit Fäden und speziellen Bioschrauben oder Ankern wieder befestigt werden.

Gelenklippenbefestigung, Labrumrefixationen

Instabile Schultergelenke müssen durch eine Raffung der Gelenkkapsel und Annaht der Gelenkpfannenlippe rekonstruiert werden. Durch die Arthroskopie ist diese Operation sehr gewebeschonend möglich.

Oberflächenersatz

Bei intakten Sehnen und erhaltener Form des Oberarmkopfes kann der Arthroseschmerz durch den Ersatz der geschädigten Gelenkflächen beseitigt werden.

Totalendoprothese anatomisch oder invers

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Sehnen- und Knorpelschäden kommen anatomisch oder inverse Prothesen zum Einsatz.

Wirbelsäulenoperationen:

Wirbelkörperstabilisationen,Vertebroplastien Bei fortgeschrittener Arthrose können Wirbelkörper einbrechen. Neben starken Schmerzen besteht die Gefahr von Verformungen der Wirbelsäule. Durch Einbringen von Kunststoff (s.g. Knochenzement) in den Wirbelkörper werden Schmerzen und Verformung gestoppt.

Ablauf der stationären Operation:

In der Sprechstunde wird die Indikation gestellt und die ärztliche Operationsaufklärung durchgeführt. Gemeinsam legen wir einen Termin für die Operation fest. Anschließend werden sie mit erforderlichen Hilfsmitteln versorgt.
  • Die stationären Operationen werden von durchgeführt im
    Rotkreuz-Krankenhaus Klinik Maingau
    60318 Frankfurt am Main, Scheffelstrasse 2-14 (Nähe Bethmann-Park/Friedberger Landstrasse)
    Tel. 069 - 4033-0
    www.rotkreuz-kliniken.de.
Am Tag vor der Operation erscheinen Sie bitte zwischen 8 und 10 Uhr im Krankenhaus. Dann werden die erforderlichen Vorbereitungen mit Blutentnahmen, EKG, Röntgen durchgeführt. Sie lernen Ihren Narkosearzt kennen. Mit ihm besprechen Sie alle Fragen zur Narkoseform.